Historie

Gewachsen in Generationen – die Chronologie der Framo Morat geht einher mit der Geschichte einer Familie leidenschaftlicher Tüftler und Erfinder aus Eisenbach. Den Anfang machte Karl Morat, der dank seiner vorzüglichen Spindelbohrer bereits über den Schwarzwald hinaus bekannt war. Ihm folgte sein Sohn Johann, der Gründer des Stammhauses im Jahr 1863, der Dreh- und Zahnstühle, Zahnräder und Werkzeuge fertigte.

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Franz Morat sen.

Im freigewordenen Stammhaus des väterlichen Betriebes gründete Franz Morat sen. auf dem Höchst die Franz Morat GmbH. Dort fertigte er zunächst Manometerzeigerwerke, kleinere Drehteile und Zahnräder für die Uhrenindustrie.

Franz Morat jun.

Dessen Sohn Franz Morat jun. machte sich bereits 1930 auf die Suche nach internationalen Absatzmärkten und trieb die Internationalisierung des Unternehmens voran. Nach Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kehrte er nach Eisenbach zurück, um die Leitung des Betriebes zu übernehmen. 1944 gründete er dort das Unternehmen F. Morat, wo 1963 mit der Kunststoff-Verarbeitung begonnen wurde.

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Meilensteine

Unsere Firmengeschichte

1912

Franz Morat sen. gründet auf dem Höchst in Eisenbach die Franz Morat GmbH (heute Framo Morat GmbH & Co. KG).

1932 / 1936

Franz Morat jun. gründet in Paris und später in London Firmen zum europaweiten Vertrieb der Produkte des väterlichen Unternehmens.

1943

Umwandlung der Franz Morat GmbH in eine KG mit Franz Morat jun. als einzigem vollhaftenden Gesellschafter.

1958

Entwicklung eines speziellen Katalogprogramms für die immer stärker nachgefragten Schneckenradsätze.

1963

Beginn der Kunststoff-Verarbeitung in dem 1944 von Franz Morat jun. gegründeten Unternehmen F. Morat & Co GmbH. Oskar Haberstroh sen. übernimmt die Geschäftsführung.

1966

Framo Morat beginnt mit der Entwicklung erster kundenspezifischer Antriebe.

1971 / 1972

Framo Morat bezieht ein weiteres Gebäude mit 5.000 m² Produktionsfläche. F. Morat baut eine eigene Fertigungshalle mit
1.500 m² Produktionsfläche.

1977

Franz Armin Morat und Gisela Brake-Morat übernehmen die Gesellschaftsanteile ihres Vaters Franz Morat jun. an beiden Unternehmen.

1980

Oskar Haberstroh jun. tritt die Nachfolge seines Vaters an und übernimmt dessen Gesellschaftsanteile.

1981

Framo Morat führt mit dem Aufsteckgetriebemotor „Compacta“ eine Standard-Baureihe ein. Es folgen der Linear-Hupspindelantrieb „Mini“ (1984) und die Schubkette „LinearChain“ (1995).

1983

F. Morat steigt in die Verarbeitung von Hochtemperatur-Kunststoffen (PEEK™) ein.

1985 / 1988

Vergrößerung der Fertigungsfläche von Framo Morat um
insgesamt 7.000 m².

1989

Mit der Komplettmontage von Getrieben wird das F. Morat-Produktportfolio erweitert und reicht nun von Einzelteilen bis zu fertigen Antriebslösungen.

1992

Franz Robert Morat und Dr. Daniel Morat übernehmen die Gesellschaftsanteile ihres Vaters Franz Armin an beiden Unternehmen. Gisela Brake-Morat ist Mehrheitsgesellschafterin.

1999

Erweiterung des Produktangebots von F. Morat: Konstruktion, Optimierung und Fertigung von Kunststoff-Zahnrädern bis Modul 4.

2006

Erweiterung der Produktionsfläche von F. Morat auf 5.000 m².

2007

Vollständiger Übergang der Gesellschaftsanteile an die Familie Morat.

2008

Framo Morat und F. Morat werden einhundertprozentige Schwesterunternehmen.

2009

Gründung der niederländischen Tochterfirma Framo Morat B.V.

2010

Die Produktionsfläche von Framo Morat wird durch einen Erweiterungsbau auf 18.000 m² vergrößert.

2011

Gisela Brake-Morat zieht sich als Gesellschafterin zurück. Franz Robert Morat und Dr. Daniel Morat werden alleinige Gesellschafter der beiden Schwesterunternehmen.

2012

100Jahre_FM_FINAL

2013

50Jahre

2012 / 2013

Gründung der Franz Morat Group, bestehend aus den Schwesterunternehmen Framo Morat und F. Morat.

2014

Gründung der Framo Morat, Inc. in Albuquerque, NM USA.
F. Morat bezieht neue Produktionsstätte in VS-Pfaffenweiler mit 800 m2 nutzbarer Fläche.

2015

Gründung der Framo Morat Türkiye, Ltd. in Istanbul
Framo Morat und F. Morat gründen neuen Produktionsstandort in Polen.